Morgenstund ist ungesund

Hat Morgenstund wirklich Gold im Mund? Eher ist sie ungesund, zumindest für sogenannte Spätschläfer (zum Beispiel sehr viele Pubertierende), deren Biorhythmus ein frühes Aufstehen nur um den Preis anhaltender Müdigkeit und mangelnder Konzentration auf der Schulbank erlaubt. Für solche Menschen ist der alltägliche Weckruf um 6 oder 6.30 Uhr ein schwerer Eingriff in ihr Wohlbefinden. Und das ist nur ein beispielhaftes Sprichwort.

Wenn es Sie reizt zu erfahren, ob und inwiefern traditionelle Spruchweisheiten im 21. Jahrhundert noch Bestand haben sollten, ist "Morgenstund ist ungesund" das richtige Buch für Sie!

Hier geht es zum Blog über das Buch.

Und hier Stimmen aus Presse und Fachwelt:

Ursula Kastler (Salzburger Nachrichten. 15.11.2012) sieht in "Morgenstund ist ungesund" ein "höchst vergnügliches Buch, das seinem Leser beibringt, im Zweifel immer zu zweifeln. Vor allem an Leuten, die mit Sprüchen hausieren gehen."

In der Frankfurter Rundschau (26.5.2012) schreibt Frank Ufen, das Buch eröffne einen "neuen Zugang zur Welt der alltäglichen Sprichwörter".

Tilmann P. Gangloff urteilt in der "Märkischen Allgemeinen" (30.5.2012): " Ebenso fachkundig wie kurzweilig überprüft der Autor Erkenntnisse, welche Lebensweisheiten heute noch sinnvoll sind. ... Die Erkenntnisse sind oft verblüffend."

Im Deutschlandfunk („Wissenschaft im Brennpunkt“, 17.6.2012) zieht Ralf Krauter das Fazit: „Die unterhaltsame Lektüre birgt so überraschende wie lehrreiche und lebensnahe Einsichten ... Hervorragender Lesestoff für Bildungsbürger und Besserwisser - und solche die es werden wollen.“

Silvia Ottow merkt in "Neues Deutschland" (19.6.2012) an: "Walter Schmidt ... hat sich ... bereits zum zweiten Mal zum Verfassen eines höchst unterhaltsamen, vergnüglich zu lesenden und nebenbei lehrreichen Buches animieren lassen."

Die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dagmar Schmauks von der TU Berlin schreibt in einer Rezension auf libri.de: "Im Gegensatz zu vielen Sammlungen, die Sprichwörter lediglich auflisten und ihre Herkunft erklären, hat sich Walter Schmidt eine viel lebenspraktischere Aufgabe gestellt: Er untersucht 38 bekannte Sprichwörter auf ihren Wahrheitsgehalt hin. In sechs Hauptkapiteln mit griffigen Überschriften wie "Erfolg und Scheitern" oder "Moral und Tugend" arbeitet er heraus, dass manche Sprichwörter uneingeschränkt gelten, bei anderen die Herkunft vergessen ist und etliche schlicht falsch sind. (...) Schmidts Darstellung ist vergnüglich zu lesen und verknüpft Wissen aus vielen Fachgebieten."

Der Bonner Erziehungswissenschaftler Prof. Volker Ladenthin urteilt in einer Rezension: "Wie [Schmidts] Buch über medizinische Redensarten („Dicker Hals und kalte Füße“) ist auch das neue Buch, das beliebte Sprichwörter auf den Prüfstand der Vernunft schraubt, äußerst kundig und zugleich kultiviert. Schmidt hat gut und breit recherchiert; er hat sich klug gemacht, bei Fachleuten aller Art, und selbst ordentlich nachgedacht. Lebensklugheit wird hier unterhaltsam praktiziert. Herausgekommen ist ein Buch, das man keinesfalls verleihen sollte: Man wird es nicht zurückbekommen. Man liest sich fest, wenn man neugierig blättert. Man schaut immer wieder rein. Man legt es sich zum Greifen nahe...."